BRIESELANG LINKS

 

Geografische Lage

Die Gemeinde liegt 15 Kilometer westlich vor Berlin-Spandau am Schnittpunkt von Berliner Autobahnring, Havelkanal und Bahnlinie Berlin-Hamburg innerhalb des Berliner Urstromtals. Die Gemeindeteile Bredow und Zeestow befinden sich jedoch bereits an den Hängen der Nauener Platte, die das Urstromtal südlich begrenzt. Bis zur Landeshauptstadt Potsdam sind es 25 Kilometer.

In unmittelbarer Nähe befindet sich der Nymphensee, einer der saubersten Seen Brandenburgs. Der Nymphensee befindet sich im Südosten Brieselangs. Besucher haben die Möglichkeit mit der Regionalbahn oder mit dem Bus zu fahren. Vom Bahnhof sind es ca. 10 min. zu Fuß. Eine Bushaltestelle ist direkt an einem der beiden Nymphenseeparkplätze zu finden. Einfach und bequem geht's auch über die Autobahnabfahrt Brieselang, westlicher Berliner Ring. Nördlich des Seegeländes befindet sich eine Landesstrasse, an der beide Parkplätze angebunden sind. Im Osten und Süden grenzen Wald und Wiese an den See.

Geschichte

Das erste Mal urkundlich erwähnt wurde der Ort im Jahr 1315 unter dem Wendischen Namen „Brisenlank“ („Birkenlande“) als vorgelagerte Befestigungsanlage des Amtes Vehlefanz. 1315 bekam die Stadt Nauen vom Markgrafen Woldemar die Holzungsgerechtigkeit „inter paludes seu mericas dictas Zuzen et Brisenlank super totum Glyn usque ad terram Bellin“[2] verliehen (siehe auch: Der Zootzen). Der Ortsteil Bredow wurde bereits 1208 im Zusammenhang mit einem Pfarrer Dietrich zu Bredow erwähnt. 1309 verlieh der Markgraf Woldemar dem Vogt Matthias von Bredow zu Rathenow für 206 Mark Silber das Dorf Bredow, bis auf 6 Hufen die einem Herrn von Brösicke (Braseke) gehörten.
1925 wurde Brieselang als selbständige Landgemeinde gegründet. Ihr Name geht auf die Landschaftsbezeichnung zurück, die auch Theodor Fontane in seinen Reiseerzählungen erwähnt. Der kleine Ortsteil Alt-Brieselang wird den meist aus Berlin stammenden Ansiedlern den Namen vorgegeben haben, die in der damals feuchten Gegend mit den großartigen Eichenwäldern eine Bleibe im Grünen für ihre Familien auf der Flucht vor den Berliner Mietskasernen suchten.

Verkehr

Brieselang verfügt über einen Bahnhof an der Berlin-Hamburger Bahn. Die Fahrtzeiten mit der Regionalbahn nach Berlin-Spandau betragen etwa 15 bis 20 Minuten (zweimal stündlich), weiter einmal stündlich nach Berlin-Zoologischer Garten etwa 25 bis 33 Minuten und zum Ostbahnhof 42 bis 50 Minuten. Die Linien der Havelbus Verkehrsgesellschaft verbinden Brieselang mit Falkensee (Linie 656), Nauen (Linie 667) und Wustermark (Linie 649).
Brieselang besitzt darüber hinaus eine eigene Autobahnanschlussstelle zum "Berliner Ring" (A 10). Über die A 10 können die Landeshauptstadt Potsdam in etwa 30 Minuten, das Berliner Stadtautobahnnetz und auch die unmittelbar westlich von Berlin anschließenden Autobahnen nach Rostock und Hamburg, Magdeburg und Leipzig kurzfristig erreicht werden. Schließlich fließt der Havelkanal durch den Ort.

Ansässige Unternehmen

  • Rigips GmbH
  • alu-druckguss Brandenburg
  • BRUSS Werk Brieselang

Bildung

  • Robinson-Grundschule
  • Zeebr@ Grundschule
  • Hans-Klakow-Oberschule Brieselang

Vereine

  • Bürgerforum Brieselang
  • Kunstverein Brieselang e.V.
  • SV Grün Weiß Brieselang e.V.
  • TTG Brieselang 2002 e.V.
  • Sportclub Amida
  • Kinderbetreuung Havelland e.V.
  • NABU Gruppe Brieselang
  • JugendClub Brieselang
  • Wasserfreunde Brieselang
  • TauchClub Brieselang
  • Badminton Brieselang
  • Laufgruppe Havelblitze
  • Reit- und Fuhrverein

Kulturleben

  • Bildhauerwerkstatt Atelier Wolle
  • Märkischer Künstlerhof
  • Freie Brandenburger Kunstakademie mit Kunstkaufhaus
  • Theater Phönix

Persönlichkeiten

  • Hans Klakow (1899 - 1993) - Atelier Hans Klakow
  • Rudolf Peschel (1931 - 1989), Maler
  • Charlotte Krause (*1930) - Lehrerin, Heimatdichterin