
15.10.2009
»Aldi ist unter Druck und die Geschäfte laufen derzeit besonders für Aldi schlecht: Im ersten Halbjahr 2009 brachen die Umsätze laut Gesellschaft für Konsumforschung um 4,1 Prozent ein, bei Lidl nur um 0,7 Prozent. Der Konkurrent sei eindeutig in der stärkeren Position, meint Einzelhandelsexperte Atzberger.«
- Meldung aus dem Stern vom 11. Oktober 2009
»Die Brüder Karl, 89, und Theo Albrecht, 87, konnten auch 2009 die Plätze eins und zwei unter den reichsten Deutschen behaupten. Die beiden Aldi-Gründer verfügen über ein geschätztes Vermögen von 17,35 beziehungsweise 16,75 Milliarden Euro.«
- Artikel aus SpiegelOnline vom 6. Oktober 2009
Anmerkung: Während die Zahl der Tafel-Empfänger auf mitterweile 1 Million Menschen gewachsen ist, die Kinderarmut seit der rot-grünen Regierung auf über 2,5 Millionen Kindern gestiegen ist und mittlerweile mehr als ein Drittel aller Vollzeitbeschäftigten in Westdeutschland (6,3 Millionen) seit Ende der 90er Jahre im Niedriglohnsektor arbeiten, haben die Geschäfte der reichsten deutschen Umsatzeinbußen zu verzeichnen. Die Aldi-Brüder haben mein vollstes Mitgefühl. Hoffentlich geht es ihnen bald besser.
Tags: Agenda Politik, Aldi, Armut, Kinderarmut
Quelle: www.zeitgeistlos.de



Arm mit und ohne Job – Dank Gerhard Schröder und der Agenda 2010
15.07.09 Linksparteidebatte, Debatte, TopNews
Eine Glosse
"Ich erkläre Ihnen mal, wie man Sektierer wird. Man ist 19 Jahre alt, man will die Welt umkrempeln. Also sucht man Gleichgesinnte. Man hockt zusammen, schlechtester Rotwein, alles vollgequalmt, ein bisschen Petting, am Ende verabschiedet man ein Papier von 35 Seiten, in der die Welt analysiert ist, aber haarscharf." (Gregor Gysi)
Ich erkläre Ihnen mal, wann man merkt, dass man ein mieser Politiker ist. Man ist 61 Jahre alt, man will die Welt nicht mehr umkrempeln, sondern seinen Status sichern. Also tut man sich mit Gleichgesinnten zusammen. Man hockt zusammen, trinkt teuren Rotwein und hält sich für einen Weinkenner, man raucht nicht mehr, weil man hofft, damit sein Leben zu verlängern, mit Sex läuft es mehr schlecht als recht, am Ende verabschiedet man ein kurzes Kompromisspapier und versucht dennoch seine Wählergruppen davon zu überzeugen, dass sie die Partei wählen sollen, zu der man gehört.